Ethnologisches Museum
Die Atlantische Kristallbibliothek
"Die Sonnescheibe" ("The Golden Disk")
Die Sonnentafel, auch genannt "Die Tafel des Viracoccha", ist eine von dreizehn Kristalltafeln. Sie besteht aus Bergkristall, ist 27 cm breit und 18 cm hoch und zwischen 13-45 mm dick. Sie hat ein Gewicht von 1538 Gramm ohne Goldfassung. Das Goldgewicht der Außenfassung der Platte beträgt 300 Gramm. In aufwendigem Hochrelief sind Motive in den Kristall gearbeitet, die in vier Detailbildern die Geschichte von Virachocha und seinem Sohn Inti darstellen. Auf den Darstellungen sieht man auch einen sprechenden Schädel, der mit Virachocha kommuniziert.

Abb.: "Die Sonnenscheibe" der "Atlantischen Kristallbibliothek" mit davorliegendem Orakelstein
"Der Orakelstein"
Der Orakelstein, eingefasst in Gold, besteht ebenfalls aus Bergkristall und ist im Hochrelief gearbeitet. Der Orakelstein funktioniert wie die Brennlinse einer Lupe, d.h. durch einen bestimmten Lichtbrechungswinkel entsteht ein dreidimensionales Bild. Dies bedeutet, dass er, von hinten beleuchtet, in der Lage ist, ein Bild an die Wand zu projizieren.
Weitere Artefakte, wie ein drachen- oder schlangenähnliches Objekt in Bergkristall mit Gold, genannt "Die Schlange des Lichts", ein Drachen aus Bergkristall mit Feueropal, ein Herz aus Kristall mit Gold verzierter Holzschale, sowie eine Hand und ein Oberarmknochen aus Bergkristall sind Bestandteile der sogenannten "Atlantischen Kristallbibliothek" und befinden sich im Besitz des Ethnologischen Museums des Council of World Elders.

Abb.: Ein Herz aus Kristall in einer Holzschale mit Goldverzierung.
"Schlange des Lichts"

"Schlange des Lichts" aus der "Atlantischen Kristallbibliothek".
Material Bergkristall mit Schwanzspitze in Gold.
"Drache"

"Drache" aus der Sammlung der "Atlantischen Kristallbibliothek".
Material Bergkristall und Feueropal.
Kristallschädel "Corazon de Luz"
Der Kristallschädel Corazon de Luz ist einer der ältesten Kristallschädel der Welt. Die Hopi Indianer datieren den Kristallschädel Corazon de Luz auf ca. 30 000 Jahre. Er soll die genetischen Informationen des menschlichen Erbmaterials und den "Missing Link of Darwin" tragen (Zitat: Urs Huber Uri, Zürich, Schüler von "Weisser Bär"). Von den Hopi und den Maya wird der Kristallschädel als heilig angesehen. Die Inka sehen in ihm den großen Geist des Wissens, der die Welt mit universalem Wissen heilt.

Abb.: Der peruanische Kristallschädel "Corazon de Luz" in traditioneller Darbietung der Inka.
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