Willkommen beim Council of World Elders | Healing the Earth for World Peace 
Natur mit Wasserfall
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Aktion „Helfen Sie Australiens Ureinwohnern“

Im deutschen Sprachraum werden die Ureinwohner Australiens als Aborigines bezeichnet. Im Englischen gilt die Bezeichnung „Aborigines“ mittlerweile als abwertend und wurde durch „Aboriginal“ ersetzt.

 

Bis zur Kolonisation lebten die Aboriginal als Jäger und Sammler. Durch eingeschleppte Krankheiten und extrem gewaltsame Konflikte sank die Anzahl der Ureinwohner Australiens von 1.000.000 auf zeitweise nur noch 60.000. Die Ursache von Konflikten war meistens der Zugang zu Nahrungsquellen. Weil die Siedler und deren Nutztiere Wasserstellen und Grasland zerstörten, verloren die Aboriginals ihre Lebensgrundlage und waren gezwungen stattdessen das Vieh der Siedler zu jagen, um zu überleben. Zudem kannten die Ureinwohner etwas wie Landbesitz nicht. Sie verstehen sich Hüter des Landes, welchem sie entnehmen können, was sie brauchen solange dabei die Natur im Gleichgewicht bleibt. Mittlerweile liegt die Anzahl bei 464.000 Aboriginals. Etwa drei Viertel davon leben heute in Städten. Als letzte Region wurde in der Western Desert in den 1950ern und 1960ern durchgesetzt, dass Aboriginals ihre traditionelle Lebensweise als Nomaden aufgaben, um auf dem Gebiet von Maralinga Tjarutja Atomwaffentests durchzuführen.
 
Die Aboriginals haben einen niedrigeren Bildungsstand und die Arbeitslosenrate ist bei ihnen mit 20% fast dreimal so hoch wie bei der durchschnittlichen australischen Bevölkerung. Die Kindersterblichkeit ist doppelt so hoch und die Lebenserwartung liegt um 10 Jahre niedriger als die der weißen Bevölkerung. Obwohl der Bevölkerungsanteil der Ureinwohner bei nur 4 % liegt beträgt deren Anteil 20 % aller Gefängnisinsassen Australiens.
 
Als Ursache für diese Unterschiede gilt insbesondere die offiziell in den Jahren von ca. 1900 bis 1970 willkürliche und zum Teil gewaltsame Zwangsentfernung von Kindern aus ihren Familien. Das heißt, dass die Kinder sprichwörtlich aus den Armen ihrer Mütter entrissen wurden. Sie sollten in Heimen, Missionen oder als Adoptierte wie Weiße erzogen werden.
 
Auf der Grundlage der Untersuchung “Little Children are Sacred” zum sexuellen Missbrauch an Aboriginal Kindern in den Northern Territory im Jahr 2007 verkündete die australische Regierung im gleichen Jahr die „Northern Territory National Emergency Response“. In der Untersuchung wurde unter anderem über Prostitution 12- bis 13-Jähriger Aboriginal Mädchen in angrenzenden Minenarbeitersiedlungen berichtet.
 
In Folge wurde ein Verbot von Alkohol und Pornographie in den Aboriginal Gemeinschaften erlassen. Die Anzahl von Polizisten und Lehrern in den Gemeinschaften wurde erhöht. Sozialhilfebedürftige Aboriginal dürfen im Gegensatz zu den „Weißen“ nicht mehr selbständig über die Verwendung ihrer Sozialhilfegelder bestimmen. Als besonders gravierend ist jedoch die ebenfalls mit dem Regierungserlass verbundene weitestgehende Aufhebung der Selbstverwaltung der Aboriginal Gemeinschaften in den Northern Territory zu betrachten.
 
Um die gravierenden sozialen und gesundheitlichen Probleme der Aboriginals zu lösen fordern wir den Aboriginals mehr Land, Rechte und Möglichkeiten zur Selbstverwaltung zu geben.
 
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Fotos von Steve Evans from Citizen of the World

 
 

Schreiben Sie einen Brief für die Aboriginal in Australien

Wie kann ich helfen?

1. Bitte schreiben Sie einen Brief an den Premierministerin Australiens.

Bitte den anhängenden Word Musterbrief downloaden und ausdrucken.

 

Alternativ können Sie den Brieftext (siehe unten bei FAQ) mittels Copy & Paste in Ihre Textverarbeitung kopieren. Gegebenenfalls ist anschließend die Schriftfarbe auf „schwarz“ anzupassen.

 

Ihr Brief kann Leben retten und kostet nur 0,75 € (aus Deutschland), 1,70 € (aus Österreich) oder 1,60 CHF (aus der Schweiz).
 

doc
 Brief an die Premierministerin Australiens The Hon Julia Gillard MP
Aktion Helft Australiens Ureinwohner.doc
Microsoft Word Dokument [25.0 KB]
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Aktion: Helfen Sie Australiens Ureinwohnern


2. Bitte tragen Sie sich per Online-Formular in unsere Namensliste ein. Diese dient zur Übergabe an die Regierung Australiens.


Nur wenn die Aboriginal-Völker wieder Kontrolle über ihr Leben und ihr Land erringen können, werden sich chronische Gesundheitsprobleme wie geringere Lebenserwartung und höhere Kindersterblichkeit lösen lassen.

Die Antwort liegt nicht darin den Aboriginal-Völkern weniger Rechte über ihre Gemeinde und ihr Leben zu geben, sondern darin, ihnen größere Beteiligung und Mitbestimmung in Belangen zu geben, die ihre Zukunft beeinflussen werden.


Mein Name darf auf die Namensliste "Helfen Sie Australiens Ureinwohnern" zur Übergabe an die australische Regierung. *

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FAQ

Wird mein Brief etwas bewirken?
Ja. Immer und immer wieder haben diese Briefe Regierungen und andere zur Verantwortung gezogen. Politik wurde verändert und Leben gerettet.
 
Warum ein Brief in Deutsch?
Briefe in anderen Sprachen zeigen, dass sich weltweit eine breite Öffentlichkeit für indigene Völker einsetzt. Das macht Eindruck. Durch Schlüsselworte werden die Briefe trotzdem verstanden und, wie die Erfahrung zeigt, auch beantwortet.
 
Soll ich meinen Brief per Fax, E-Mail oder Post schicken?

Die stärkste Wirkung haben Briefe die per Post gesendet werden. Manchmal veröffentlichen wir auch E-Mail-Adressen oder Faxnummern, wenn eine realistische Chance besteht, dass diese gelesen werden. Aber E-Mail-Adressen ändern sich und Faxgeräten wird der Stecker gezogen. Wenn immer möglich, senden Sie Ihre Briefe per Post.
 

Welcher Text ist im Word Musterbrief enthalten?

Max Mustermann

Muster Straße 1

12345 Musterstadt

Musterland

 

 

 

 

 

The Hon Julia Gillard MP

Prime Minister

Parliament House

CANBERRA ACT 2600

Australia

 

 

 

Januar 08, 2013

 

 

Sehr geehrte Frau Premierministerin Julia Gillard,

 

ich bin sehr besorgt darüber, dass die indigene Bevölkerung in einem wohlhabenden Land wie Australien immer noch unter erschreckenden Gesundheitsproblemen leidet.

 

Nur wenn die Aboriginal-Völker wieder Kontrolle über ihr Leben und ihr Land erringen können, werden sich chronische Gesundheitsprobleme wie geringere Lebenserwartung und höhere Kindersterblichkeit lösen lassen.

 

Die Antwort liegt nicht darin den Aboriginal-Völkern weniger Rechte über ihre Gemeinde und ihr Leben zu geben, sondern darin, ihnen größere Beteiligung und Mitbestimmung in Belangen zu geben, die ihre Zukunft beeinflussen werden.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 


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